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Dritte Einreichungsrunde beim Innovationswettbewerb „GreenEconomy.IN.NRW“: Gesucht werden Innovationen Für Die Umweltwirtschaft, Die Circular Economy Und die Klimafolgenanpassung

Innovation

Der Strukturwandel und die ökologische Transformation der Wirtschaft hin zu einer Green Economy werden durch grüne Technologien und Innovationen vorangetrieben. Zur weiteren Ankurbelung dieser Innovationskraft rufen das Umwelt- und Verkehrsministerium, das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium, das Kultur- und Wissenschaftsministerium sowie das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz zur dritten Einreichungsrunde des Innovationswettbewerbs „GreenEconomy.IN.NRW“ auf.

Der Wettbewerb dient der Förderung durch das Land und die EU im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027, um die Entwicklung und Produktion von umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Spitzentechnologien in den Bereichen Umweltwirtschaft, Circular Economy und Klimaanpassung voranzutreiben:

  • Der Themenschwerpunkt Umweltwirtschaft befasst sich mit Innovationen, die zur Schaffung umweltfreundlicher, klimaschonender und ressourcenschonender Produkte, Verfahren und Dienstleistungen beitragen – beispielsweise in den Bereichen Energieeffizienz und -einsparung, Wasserwirtschaft, Holz- und Forstwirtschaft, nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft sowie umweltfreundliche Mobilität.
  • Im Bereich der Circular Economy werden innovative Ansätze zur Ressourcenschonung sowie zur Entwicklung zirkulärer Produkte und Geschäftsmodelle gesucht.
  • Im Bereich der Klimaanpassung werden Neuerungen zur Erhöhung der Klimaresilienz unterstützt.

Die dritte Wettbewerbsrunde richtet sich insbesondere an innovative, neuartige und richtungsweisende Projekte, die ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial für den EU-Binnenmarkt haben und die Ziele der neuen EU-Initiative „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) erfüllen oder zur Verringerung von Abhängigkeiten der Europäischen Union beitragen. Ihr Ziel ist es, die Entwicklung oder Produktion von kritischen Technologien (digitale Technologien und technologienintensive Innovationen, umweltschonende oder ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien) zu fördern oder sicherzustellen, dass entsprechende Wertschöpfungsketten in der Europäischen Union bestehen. In der dritten Einreichungs-Runde können rund 26,5 Millionen Euro aus EU-Mitteln genutzt werden, die zusätzlich durch weitere Gelder des Landes Nordrhein-Westfalen ergänzt werden.

Oliver Krischer, Umweltminister: „Mit dem Beginn der neuen Aufruf-Runde treiben wir die ökologische Transformation der Wirtschaft in Richtung einer Green Economy voran. Es bedarf hierbei nachhaltiger und zukunftsorientierter Technologien, um die industrielle Entwicklung des Landes zu unterstützen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Umwelt zu schützen. Zugleich garantieren umweltfreundliche Spitzentechnologien die Wettbewerbsfähigkeit und Eigenständigkeit in Zeiten, die sich zunehmend als herausfordernd erweisen. Die Green Economy stellt somit einen wesentlichen Wegbereiter für ein zukünftiges Nordrhein-Westfalen dar.

Ministerin für Wirtschaft und Klimaschutz Mona Neubaur: „Unser Innovationswettbewerb ‚GreenEconomy.IN‘.NRW beweist, dass Nordrhein-Westfalen vor Ideen nur so strotzt! Zahlreiche kreative Projekte wurden in den ersten beiden Runden eingereicht. Für eine erfolgreiche klimaneutrale Transformation unserer Wirtschaft sind genau diese Ideen erforderlich. Für die kommende Runde setzen wir ebenfalls auf neue, spannende Projekte, die uns dabei helfen werden, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger zu werden. Die Circular Economy ist dabei von zentraler Bedeutung. Wir schützen unseren Planeten und stärken unsere Wirtschaft durch Produkte und Geschäftsmodelle, die ressourcenschonend und zirkulär sind. Jetzt ist die Gelegenheit, dieser Bewegung beizutreten und an der Gestaltung der Zukunft Nordrhein-Westfalens in Europa mitzuwirken.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „Die Spitzenforschung ‚made in NRW‘ leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit. Intelligente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an unseren Hochschulen und in der Forschung sowie kreative Köpfe in unseren Firmen entwickeln zusammen praktische Lösungen zur Förderung des Wandels hin zu einer klimaneutralen Industrie. „Der Erfolg des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Nordrhein-Westfalen hängt von nachhaltigem Wachstum und internationaler Wettbewerbsfähigkeit ab.“

Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft: „Nordrhein-Westfalen ist ein leistungsfähiges Agrarland. Die Landwirtschaft bedient sich der Möglichkeiten, die neue Agrartechnologien und Künstliche Intelligenz bieten, und arbeitet dadurch besonders klimaangepasst und ressourcensparend. In Nordrhein-Westfalen verfügen wir bereits über eine solide Basis an Expertise in der landwirtschaftlichen Forschung, Entwicklung und Praxis. Durch den

Der Wettbewerb ‚Green Economy.IN‘.NRW eröffnet noch mehr Unternehmen, Start-Ups und wissenschaftlichen Einrichtungen die Chance, ihre Innovationen in den Bereichen Lebensmitteltechnik, Ackerbau und Nutztierhaltung praktisch umzusetzen.

Der Innovationswettbewerb ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen gedacht. Auch Großunternehmen, Kammern, Vereine und Stiftungen sind in Verbindung mit KMU antragsberechtigt. Bis zum 28. Oktober 2024 können im Rahmen der jetzt begonnenen dritten Einreichungsrunder Projektskizzen eingereicht werden.

Zum Hintergrund

Nordrhein-Westfalen zählt zu den innovativsten Gebieten der EU und hat sich zum Ziel gesetzt, eine Vorreiterrolle bei der ökologischen Transformation im Sinne des Europäischen Green Deals einzunehmen. Der Innovationswettbewerb „GreenEconomy.IN.NRW“ ist ein entscheidender Faktor dafür.

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Projekte in Nordrhein-Westfalen stehen EU-Mittel aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 in Höhe von insgesamt etwa 1,9 Milliarden Euro vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Just Transition Fund (JTF) zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es eine Mitfinanzierung durch das Land Nordrhein-Westfalen sowie Eigenanteile der Projekte. Geplant sind Maßnahmen aus den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit, Förderung des Mittelstands, Lebensqualität, Mobilität und Strukturwandel in Regionen, die von einem Rückzug der Kohlenwirtschaft betroffen sind. Zusätzliche Informationen sind verfügbar unter www.efre.nrw.de.